Sportwagen mein Roadster mit H-Nummernschild

Sportwagen, Heckansicht vom H-Kennzeichen

Sportwagen, Roadster mein Klassiker mit H-Nummernschild

Mein Sportwagen ist jetzt ein Oldtimer, optisch ändert sich nichts, er bekommt nur ein anderes Kennzeichen, das H-Nummernschild.

Das H am Ende eines Kennzeichen steht für das Wort „Historisch“ was dann heißt, das Auto ist min. 30 Jahre alt.
Für den einen ist es damit Kulturgut, für die anderen ist und bleibt es nur ein altes Auto.

Mein Klassiker der Mazda MX5 hat natürlich Charme, so beschreibt es auch die Auto-Bild in dem Bericht: „Die coolsten Autos der 90er Jahre.“


Vor- und Nachteile:

Sportwagen ohne grüne Plakette, mein Oldtimer
Oldtimer mit H-Kennzeichen benötigen keine grüne Plakette, man kann Umweltzonen ohne Plakette befahren.
Ist für mich aber nicht wirklich ein Vorteil, da ich solche Zonen sowieso nicht anfahre.

Die KFZ-Steuer ist etwas günstiger, (191,73 Euro) da mein MX5 noch mit Schadstoffeinstufung Euro 1 besteuert wird.

Das rechnet sich bei 1,6 Liter Hubraum aber kaum, mehr bei diesen wundervollen V8 Motoren wo die 6 vorne steht.

Bei manchen Versicherungen gibt es eine Oldtimer-Versicherung, je nach Anbieter wird es unter gewissen Voraussetzungen etwas günstiger.

Das war es auch schon mit den Vorteilen, Nachteile gibt es nicht wirklich.


Der Sportwagen Typ Mazda MX-5 NA wurde von 1989 bis 1998 gebaut, mein NA ist einer aus der ersten Generation, die ab Mai 1990 für Europa gebaut wurden.

Importe aus den USA oder Kanada haben noch den Zusatz „Miata“ dann gibt es hier in Europa noch wenige (Rechtslenker) als Typ „Eunos“ die aus Australien, Japan und den ASEAN-Staaten (Südostasiatischer Staaten) stammen.

Das ist leicht an der Fahrzeug-Identifizierungsnummer (VIN-Nummer) erkennbar, die befindet sich im Fahrzeugschein und sollte auch mit der meist im Motorraum befindlichen übereinstimmen. Früher hieß das noch Fahrgestellnummer.

Fahrgestellnummer vom MX5Bei meinem Mazda MX-5 fängt die mit JMZNA………. an und wenn man dann die komplette 17 stellige Nummer in eine Suchmaschine eingibt, findet man einiges an wissenswerten Informationen über sein Fahrzeug.

Herkunftsort: Japan – Herstellername: Mazda – Gefertigt für: Europa – Zielland: Deutschland – Modell: EU – Typ: NA – Herstellungsdatum: 03.1990 – Zulassungsdatum: 06.1990.


Es ist noch ein Roadster ohne Facelift und wenig Elektronik an Bord, bedeutet es treten kaum Fehlerquellen auf.

Vorsprung durch fehlende Technik, weniger Fehlerquellen heißt er ist günstig im Unterhalt, eine Inspektion kostet auch in der Fachwerkstatt kein Vermögen.

Er macht was er soll, am Wochenende ohne rumzicken bei schönem Wetter anspringen um dann damit rumzudüsen.

Im Kofferraum befindet sich noch ein Reserverad, passend dazu ein Wagenheber und noch richtiges Bordwerkzeug.

Passend finde ich die Bezeichnung „Roadster“ für den MX5 nicht wirklich, das passt eher zu den kleinen britischen und italienischen Sportwagen aus den 1960/70er Jahren. (Meine Meinung, die muss man aber so nicht teilen) 🙂

Für mich ist das mein schnuckeliges Cabrio und das ist gut so.


Die meist diskutierte Frage in bekannten Foren ist, wie soll oder darf so ein Oldtimer überhaupt aussehen.
Da gehen die Meinungen weit auseinander und es finden sich 2 Lager.

Die einen meinen er soll so original wie möglich aussehen, also so wie er vom Band gelaufen ist.
Für die anderen darf es auch ein bisschen zeitgenössisches Tuning und Zubehör sein.

Auch hier gilt jeder wie er es gerne mag, für mich darf es gerne ein wenig zeitgenössisches Zubehör sein.

Das macht das Fahrzeug ein wenig anders als andere, sonst sehen die ja alle gleich aus.
Hierzu habe ich schon vor ein paar Monaten etwas geschrieben.
Vom Neuwagen zum Oldtimer.


MX5 Bildergalerie vom Sportwagen, mein Roadster mit H-Nummernschild.

Oldtimer MX5 mit H-Nummerschild


Fazit:

Wenn Du eine Nachricht hinterlassen möchtest, ich nenne das ja immer noch mein Gästebuch, deshalb muss sich keiner Gedanken machen was passiert mit meinen Daten.

Weil hier nichts passiert, ich sammel die Daten nicht, die werden auch nicht verkauft oder sonstiges, alles nur Just for Fun, also Spaß an der Freude sich mit anderen Mazda MX5 Fahrern mitzuteilen.

Schlagworte: Sportwagen, Roadster, Klassiker, H-Nummernschild.

4 Gedanken zu „Sportwagen mein Roadster mit H-Nummernschild

  1. Detlef Janssen

    Hallo, tolles Auto.
    Ich habe ebenso einen MX5 NA und würde gerne das H-Schild haben. ICh habe aber nicht die Originalfelgen sondern breitere und auf den Foto sind ja auch nicht die Felgen von 1990 drauf. Wie ging das denn mit dem TÜV und dem H-Schild??

    Antworten
    1. Beate Manaras Beitragsautor

      Hallo, meine sind 9J x 16 Zoll, die sind zeitgenössisch von 1994. Alle Umbauten wären innerhalb der ersten 10 Jahren nach Erstzulassung üblich/möglich gewesen, habe die Papiere darüber und die sind im Fahrzeugschein eingetragen, daher ist das H-Kennzeichen kein Problem. LG

  2. Klaus

    Hallo,
    Gab es bei der H-Zulassung Probleme mit dem Fahrwerk? Wollte meinen auch soweit bringen, dass ich es könnte, aber bin mir da noch unsicher.
    Finde deiner hat echt die perfekte Höhe (:

    Antworten
    1. Beate Manaras Beitragsautor

      Hallo, es gab keine Probleme, ich hatte alle Papiere für die Änderungen dabei. Daraus ist zu erkennen, dass die Umbauten in den ersten 10 Jahren nach Erstzulassung üblich/möglich waren. LG

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